Sehenswürdigkeiten

Dresden liegt am Oberlauf der Elbe nördlich der Durchbruch Landschaft des Elbsandsteingebirges und gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Die historische Altstadtsilhouette ist weltberühmt und seit dem Wiederaufbau der Frauenkirche auch wieder fast komplett. Dresden besitzt eine hohe Anzahl an Sehenswürdigkeiten, die bei einem Besuch der Stadt besichtigt werden sollten. Dresden ist sehr gut mit dem Auto oder der Bahn zu erreichen, aber auch die Anreise mit dem Flugzeug ist möglich, da die sächsische Landeshauptstadt Dresden über einen Flughafen verfügt. Auch Busunternehmen bieten Kurzreisen nach Dresden an.

Dresden ist bekannt für seine Kunstsammlungen sowie Kulturveranstaltungen und hat sich damit auch international einen Namen gemacht. Berühmt sind auch die sehenswerten Gebäude der Stadt. Frauenkirche, Semperoper, der Zwinger und der Fürstenzug sind nur einige von ihnen. Besonders beliebt ist das Elbufer mit den Brühlschen Terrassen, direkt vor der Dresdner Altstadt gelegen. Hier lässt man sich gerne mal nieder, um die Seele baumeln zu lassen und den Ausblick auf die Stadt zu genießen.

Die berühmtesten Museen der Stadt sind in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zusammengefasst. Eine der bekanntesten und berühmtesten Einrichtungen der Dresdner Kunstsammlungen ist das Grüne Gewölbe. Es enthält eine Sammlung der sächsischen Könige und Fürsten, vor allem aber sehenswerte Stücke der europäischen Goldschmiedekunst. Das Grüne Gewölbe befindet sich im Westteil des Residenzschlosses Dresden. Der Name Grünes Gewölbe kommt von den malachitgrünen Säulen im Pretiosensaal. Allerdings ist davon heute nicht mehr viel zu sehen, die Säulen sind mit Spiegeln ummantelt worden.

Bereits im 16. Jahrhundert gab es das Grüne Gewölbe. Zur damaligen Zeit wurde dieser Gebäudeteil des Residenzschlosses „Geheime Verwahrung des Grünen Gewölbes“ genannt. Es war der Öffentlichkeit allerdings nicht zugänglich, sondern diente als Aufbewahrungsort von wichtigen Unterlagen und kostbarer Gegenstände. August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, richtete von 1723 bis 1729 die sogenannte Wunderkammer ein, die aus neun Räumen bestand. Diese Räumlichkeiten wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit konnten erstmals die von August dem Starken und seinen Vorgängern gesammelten Kunstobjekte besichtigt werden. Die Umbauten unter August dem Starken realisierte der Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann, der auch den berühmten Dresdner Zwinger entworfen hat. Durch die Bombardierung Dresdens Ende des Zweiten Weltkriegs wurden drei der neun Räume zerstört. Glücklicherweise wurden die Kunstschätze schon einige Jahre vorher in die Festung Königstein ausgelagert. Am 1. September 2006 wurde das restaurierte, in Teilen auch rekonstruierte Historische Grüne Gewölbe wieder eröffnet und über 3000 Ausstellungsstücke kehrten an ihren alten Platz zurück.

Insgesamt umfasst die Sammlung über 4000 Einzelstücke. Teilweise sind sie einzigartig. Der Besucher bekommt fantastische Raritäten der europäischen Juweliers- und Goldschmiedekunst zu sehen. Gut 1000 Objekte sind im Neuen Grünen Gewölbe zu sehen, weitere 3000 im Historischen Grünen Gewölbe im Erdgeschoss. Zu den bekanntesten Stücken der Sammlungen zählen der „Mohr mit Smaragdstufe“, der „Hofstaat zu Delhi“ oder das „Goldene Kaffeezeug“, ein wahrhaft prunkvolles Kaffeeservice. Weitere Kostbarkeiten sind der „Dresdner Grüne Diamant“ und ein Saphir von 648 Karat, der ein Geschenk von Zar Peter dem Großen war. Die ausgestellten Juwelen stellen den wohl größten Schatz Europas dar. Der Zugang zum historischen Grüne Gewölbe ist limitiert, deshalb empfiehlt es sich, Karten im Vorverkauf zu sichern.